Der Chor
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am
06.09.2018


Das Erfolgsgeheimnis unseres Chores

Die sich immer mehr steigernde Lärmbelästigung verursacht schon bei der jüngeren Generation das Auftreten von Schwerhörigkeit. Dies verlangt den zunehmenden Einsatz von Blechblasinstrumenten im kirchenmusikalischen Bereich.
Durch die folgenden Anleitungen in Wort und Bild konnte die bislang als zeitraubend geltende Ausbildung zum Bläser wesentlich verkürzt werden. Um den Umfang dieser Schrift so gering wie möglich zu halten, haben wir darauf verzichtet, diejenigen elementarmusikalischen Tatsachen von uns zu geben, die im Bedarfsfall auch in weniger anspruchsvollen Werken nachzulesen sind.
Gewisse, aus Leserkreisen an uns herangetragene Fragen, wie etwa "wer oder was sind Dur oder Moll" oder "Warum enthält ein 3/4-Takt nicht 4 Viertelnoten" können daher leider nicht beantwortet werden.

Merke: Wichtig sind souveränes Spiel und glänzender Ton, theoretisches Wissen ist Ballast und hemmt die freie Entfaltung!

Hin und wieder wird die Meinung vertreten, auch in Posaunenchören sei auf Tonreinheit, Einhalten der Notenwerte, Dynamik und ähnlichen überzüchteten Krimskrams zu achten. Hier muss energisch festgestellt werden: Wer so denkt, verdirbt sich und andern die Freude am natürlichen Musizieren.

1. Die Wahl des geeigneten Instrumentes

Beachten Sie bitte zuerst die Zahnstellung!

Streichinstrument empfohlen Eventuell Tuba Eventuell Verwendung beim Film Als Notenwart oder Chorleiter geeignet

Bei der Wahl des Instrumentes sind Unsicherheit und falsche Scham noch weit verbreitet.

wenig empfehlenswert möglich

2. Stärkung der Kiefermuskulatur

Bevor wir das Instrument zur Hand nehmen und den ersten Ton erzeugen, wollen wir noch durch einige Übungen Kiefer- und Lippenmuskulatur stärken.

Kauen von zähem Fleisch Übungsgebiss mit Spiralfeder

3. Stärkung der Lippenmuskulatur

Nr. 1 Nr. 2
Während Nr. 1 langweilig und erfolgreich ist, ist
Nr. 2 weit angenehmer, aber schwer zu dosieren.

4. Druckschwacher Ansatz

Ein leichter lockerer Ansatz wird durch leichtes und lockeres Ansetzen des Mundstückes an die Lippen erreicht.

FALSCH!
Nicht leicht und locker genug. Instrument vorsichtig entfernen.
AUCH FALSCH!
Zu leicht und locker.
Vorteil: keine Ansatzschwierigkeiten,
jedoch Ermüdungserscheinungen im Arm.

5. Merksätze für den täglichen Gebrauch

1. # statt b das tut weh!
2. Bevor Du spielst den ersten Ton Schau die Vorzeichen Dir on!
3. Der ohne Instrument ist der Dirigent
4. Einsatz und Schluß steter Verdruß
5. Wozu ist der Stimmzug da? Tiefes c und tiefes h!


© Text: W. und D. Hemminger | Bild: H. und J. Wolf