Der Chor
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06.09.2018


Mit der Zusage von Gerhard App hatte der Chor im Sommer 1981 seinen neuen Dirigenten gefunden. Dass sich diese Zusage als unbeschreiblicher Glücksfall für die Bläsergemeinschaft erwies war schnell offensichtlich. Gerhard App verstand es hervorragend den Chor neu zu motivieren, eine funktionierende Gemeinschaft zu bilden und das musikalische Niveau zu steigern. (dies alles trifft übrigens auch noch heute zu) Der Chor öffnete sich wieder mehr nach außen, und engagierte sich gleichzeitig verstärkt in unserer Kirchengemeinde.


Aber nicht nur Musikalisch wurden die Ärmel hochgekrempelt. Beim Umbau des alten Kindergartens neben der Kirche zum Gemeindehaus war Gerhard App die treibende Kraft. In überwiegender Eigenleistung durch den Posaunenchor, wurde 1989 für den Chor, aber auch für die ganze Kirchengemeinde ein neues Zentrum geschaffen. Ein Jahr später konnten die Bläser in den neuen Räumen ihr 25.jähriges Jubiläum feiern. Beim Festgottesdienst am 2. Juni hier in unserer Kirche wirkten der Posaunenchor aus Bahnbrücken und der mit Unterstützung aus Zaisenhausen ins Leben gerufene Chor aus Flehingen mit.
Das 30. jährige Jubiläum 1995 feierte der Chor ebenfalls mit einem Festgottesdienst und erstmals mit der Ehrung langjähriger Bläser.
In diesem Jahr vollzog sich auch ein Wechsel in der Vorstandschaft mit Armin Knab als neuen Kassier und Uwe App der den langjährigen Obmann Gerhard Edel ablöste.
Heute im 40. Jahr seines Bestehens kann der Posaunenchor Zaisenhausen auf eine durchaus bewegte Vergangenheit zurückblicken, aber auch mit Optimismus in die Zukunft.
Einige Jungbläser konnten in den letzten Jahren von Gerhard App und jetzt von Thomas App ausgebildet werden. Leider blieben nicht alle dabei, aber dennoch mit im Schnitt 15 Aktiven leistet der rührige Chor mittlerweile ein umfangreiches Pensum. Mitwirkung bei den Gottesdiensten zu den kirchlichen Festen oder bei besonderen Anlässen, aber auch Auftritte bei der Lebenshilfe in Heidelberg, dem Diakonissenhaus in Karlsruhe gehören wie das Kurente-Blasen oder die Adventsmusik zum festen Jahresablauf. Auch im Vereinsleben und in der Dorfgemeinschaft hat der Posaunenchor seinen festen Platz. Die Gemeinschaft im Chor selbst hat sich weiter gefestigt, viele Aktivitäten werden zusammen mit den Familienangehörigen unternommen. Man nimmt Anteil an Freude und Leid der Chormitglieder. Ein Ständchen zum Runden Geburtstag gehört ebenso dazu, wie der Choral auf dem Friedhof. In diesem Zusammenhang denken wir heute auch zurück an den Gründer des Posaunenchores Pfarrer Simon. Im Januar letzten Jahres durften wir einander noch einmal begegnen. Wie immer, wenn wir an seinem Geburtstag spielten ließ er es sich auch an seinem 90sten nicht nehmen ein Lied selbst zu dirigieren. Niemand dachte beim Abschied daran, dass dieses das letzte Zusammentreffen war.
Zu Gottes Lob spielen war der Gründungsgedanke, unter dem Thema Loben und Danken steht der heutige Festgottesdienst 40 Jahre nach der Gründung.
40 Jahre sind Grund zum Loben und Danken. Viele Gottesdienste konnte der Posaunenchor in diesen 40 Jahren mitgestalten, gemeinsam mit Pfr. Simon, Pfr. Seidel, Pfr. Britz und heute Pfr. Martin Grab.

Das Musizieren zur Ehre Gottes soll auch weiterhin die Hauptaufgabe des Posaunenchores sein. Dass dies noch lange der Fall ist, das wünschen wir Bläser uns selbst zu unserem Jubiläum.

Rainer Maier
(Auzug aus Festrede anläßlich des 40 jährigen Jubiläums)